Nickel-Metall-Hydrid Batterien:
Die Nickel-Metall-Hydrid-Technologie (NiMH) wird seit dem Anfang der 1990er Jahre hauptsächlich in Verbraucheranwendungen gewerblich genutzt. Zu dieser Zeit war Nickel-Cadmium (NiCd) die meist verwendete Technologie, mit der die NiMH-Zellen häufig verglichen wurden. Schon von Anfang an wurde erkannt, dass NiMH-Batterien nicht nur im Stande sind, eine höhere Energiedichte zu erreichen, sondern auch im Vergleich zu NiCd-Zellen umweltfreundlicher sind.
Nachdem beide Systeme eine Nennspannung von 1.2 Volt hatten und auch viele Leistungseigenschaften teilten, war es relativ einfach, NiCd-Anwendungen an den Gebrauch von NiMH-Zellen anzupassen.
Feine Unterschiede zwischen den beiden chemischen Systemen machten den direkten Ersatz von NiCd durch NiMH zu einem schwierigen Prozess. Unterschiede in der Ladecharakteristik bedeuteten, dass eine Änderung für das schnelle Laden der NiMH-Batterien erforderlich war.
Die ersten NiMH Batterien waren allgemein in der Ladeerhaltung schwächer und waren somit nicht für Hoch-Strom-Anwendungen geeignet.
Regelmäßige Inspektion
Die regelmäßige Sichtprüfung der Batterien wird empfohlen. Es ist auch ratsam, die Batterie bei Zimmertemperatur und vor Feuchtigkeit geschützt zu lagern, wenn man davon ausgehen kann, dass die Batterie längere Zeit nicht benutzt wird. Ziel ist, Rost und Auslaufen der Batterie zu vermeiden.
Lagerung
Die voll aufgeladene Batterie kann wird sich bei längerer Lagerung selbstentladen. Die verbleibende Kapazität sollte nach einem Monat Lagerung bei Raumtemperatur noch mindestens 50 % betragen.
Hohe Lagerungstemperaturen beschleunigen die Selbstentladung und mindern die verbleibende Kapazität.
Um die volle Batterieleistung aufrechtzuerhalten, sollte die Batterie innerhalb 6 bis 9 Monaten regelmäßig geladen werden. Dieses Verfahren
wird empfohlen, um die Leistung der Batterie zu maximieren und den Kapazitätsverlust zu verhindern.
Anwendungen: Erneuerbare Energien, Elektronik allgemein, Notfall-Beleuchtung, Feuer & Sicherheit...